Geschichte


Etwa 1605 wurde der Wipperkotten erstmals urkundlich erwähnt.
Die günstige Lage
direkt an der Wupper, wo das Wasser schon durch
ein natürliches Wehr gestaut wurde, nutzte damals ein Wuppertaler
Fabrikant zum Bau des Doppelkottens, in dem viele Schleifer als Eigner
oder Mieter Arbeit fanden.

Mehrmals teilweise abgebrannt und wieder aufgebaut überdauerte er die Weltkriege, doch durch die Erfindung der Dampfkraft und im Zuge der Industrialisierung traten die alten Schleifkotten an der Wupper und den Nebenbächen in den Hintergrund und verfielen.

Kurz vor dem geplanten Abriss des Wipperkottens wurde durch private
Initiative die gesamte Kottenanlage mit Stauwehr 1955 unter Denkmal-
schutz gestellt.

Seit 1954 ist der Innenkotten in Familienbesitz und wurde in jahrzehnte-
langer Arbeit renoviert. Sein Wasserrad wurde 1966 neu erbaut.
Die zwei unterschlächtigen Wasserräder drehen sich wie ehedem
zwischen den beiden historischen Gebäuden.